Über mich

Ich war der Typ, der nie so richtig dazugehört hat.

Schule? Außer Mathe und Sport war das nichts für mich. Mathe war cool – Zahlen, Logik, klare Regeln. Sport war der einzige Ort, wo ich meine Skills zeigen konnte und wo es richtig Spaß gemacht hat, an die Grenzen zu gehen.

Der Rest? Kompletter Außenseiter.

Die Gaming-Phase:

Während andere draußen waren, hab ich stundenlang gezockt. In den Sommerferien hab ich mich mal einen ganzen Monat eingesperrt – 16 Stunden am Tag vor dem Bildschirm. Zwischen den „Pausen“ schnell ne Pizza reingehauen und weiter.

War krass. War auch komplett lost.

Ich hab mich immer angepasst, das gemacht, was andere erwartet haben. Aber innerlich? Hab nie so richtig gewusst, was ich will.

Bis ich zufällig auf ein Video gestoßen bin:

Jemand hat über Persönlichkeitsentwicklung und Fitness gesprochen. Und ich dachte mir: „Fuck it, ich probier das mal.“

Mehr dazu gleich weiter scrollen! 🙂 

Was dann passiert ist:

Hab mit Fitness angefangen. Meine Fortschritte dokumentiert. Irgendwann hatte ich ein Sixpack, stand sogar mal auf einer Bodybuilding-Bühne.

Aber das Verrückte war: Je mehr ich erreicht hab, desto hungriger bin ich geworden. Diese innere Unruhe, dieser Drang nach mehr – hat mich in Situationen gebracht, die manchmal scheiße waren, aber auch unglaublich geil.

Der eigentliche Durchbruch:

Irgendwann hab ich kapiert: Es geht nicht nur um den Körper. Körper und Geist müssen zusammenpassen. Du musst deinen eigenen Weg finden, nicht den, den andere für dich vorgesehen haben.

Aber trotzdem – nach ein paar Jahren war da wieder dieses Gefühl. Lost. Unzufrieden. Irgendwie gefangen.

„Scheiß drauf“ – Thailand:

Eines Tages hab ich mir gedacht: Scheiß drauf. Flugticket gebucht. Job gekündigt. Noch ein paar Monate weitergearbeitet, dann war es soweit.

One-Way-Ticket nach Thailand.

Bangkok – fast wieder umgedreht:

Angekommen in Bangkok war ich komplett überwältigt. Die Hitze, die Freundlichkeit der Menschen, all diese neuen Eindrücke. Ich hab sogar überlegt, direkt wieder zurückzufliegen.

War in einem Apartment und hab mich echt alleine und lost gefühlt. Schlechter als zu Hause.

Das Hostel hat alles verändert:

Ein paar Tage später bin ich in ein Hostel. Am Anfang genervt von all den Menschen um mich rum. Aber dann hat sich was gedreht. Plötzlich hat’s Bock gemacht. Die nächsten Tage und Wochen waren eine totale Aufwärtsspirale.

Der Strand-Moment:

Und dann, eines Tages, bin ich am Strand in Phuket lang gelaufen. War einfach so glücklich, dass ich angefangen hab zu weinen. Vor Freude. Und hab mir die Frage gestellt: Warum hier weg gehen, wenn’s mir doch so gut geht?

In dem Moment hab ich für mich beschlossen: Diese Ortsunabhängigkeit ist mir wichtig. Diese Freiheit. Ich will selbst entscheiden können, von wo ich arbeite und wie ich lebe.

 

Der Gameplan:

Ein ortsunabhängiges Business-Modell aufbauen. Genau da bin ich gerade on the go.

Da ist die Idee mit dem Podcast entstanden. Nicht weil ich der große Experte bin, sondern weil ich gemerkt hab: Jeder hat eine Geschichte. Und die besten Gespräche entstehen, wenn man ehrlich ist.

Was der Level Up Podcast ist?

Ein Platz für echte Gespräche mit Menschen, die ihren eigenen Weg gegangen sind.

Manchmal chaotisch, manchmal tief, aber immer authentisch.

Ich lerne bei jedem Gespräch genauso viel wie die Zuhörer.